Pontiac Doran von Bell Motorsports mit Terry Borcheller, Christian Fittipaldi, Andy Pilgrim und Forest Barber sind die Sieger 2004
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17 Minuten vor Ende des Rennens blieb, der seit der 7. Stunde führende #2 Chevrolet Crawford mit Dale
Earnhardt jr, Tony Stewart und Andy Wallace, mit einer gebrochenen Hinterradaufhängung
beim Busstop liegen. (5.Gesamtplatz und 3. bei den DP). Damit war der Weg frei für die
#54 von Bell Motorsports, der Pontiac Doran mit
Terry Borcheller, Christian Fittipaldi, Andy Pilgrim und Besitzer Forest Barber.
Dieser fuhr auch die letzten Runden und brachte den Doran über den Zielstrich.
Damit wurde der erste Sieg der neuen Daytona Prototypen Klasse (DP) in einem 24
Stunden Rennen Tatsache. Der Doran-Lista Lexus von Fredy Lienhard mit Didier Theys, Jan Lammers und Marc Goossens
hatte sich vom
31. Startplatz auf den 4. Gesamtrang verbessert (DP 2.)
Wesentlich härter wurde um den GT Sieg gekämpft. Lediglich 3 Runden hinter dem Gesamtsieger und mit 6.9 Sekunden Vorsprung hat sich das #44 Orbit Racing Team mit Mike Fitzgerald, Joe und Jay Policastro, Robin Liddell und Johnny Mowlen die verdienten Rolex Uhren für den GT Sieg "erfahren". Der Porsche #74 von Flying Lizard mit Johannes van Overbeck, Seth Neiman, Lonnie Pechnik, Peter Cunningham und Mike Rockenfeller hatte dabei das Nachsehen.
20 Stunden von 24 hat es geregnet, ein wenig, ein wenig mehr, sehr viel mehr, nur Noah wäre gerüstet gewesen. Nach 3 Stunden hinter dem Pacecar konnten einige nicht mehr ohne grössere Risiken diesem folgen. Der Busstop hatte sich in ein Wasserbecken verwandelt. Das Rennen wurde für 3 Stunden unterbrochen.
Unser Rennen stand unter einem unglücklichen Stern. Nach knapp 2 Stunden hat der kleine Vergaser gestreikt. Die Crew hat diesen schnell durch den letztjährigen ersetzt. Ich kam als erster in Genuss dieser Verbesserung, leider nur kurz, denn der Motor begann zu überhitzen. Die Crew hat die vermeintliche Fehlerquelle, einen defekten Kühlerschlauch, ersetzt. Nach kurzer Zeit kam ich wieder mit überhitztem Motor in die Boxen zurück. In der Garage wurde nun der wahre Grund gefunden, ein kleiner Riss im linken Zylinderkopf. Nach nächtlichen Irrfahrten in Florida wurde nach einigen Stunden ein passender Kopf in einer Garage gefunden und montiert. Das Auto funktionierte wieder einwandfrei. Nach der Sintflut durfte ich wieder auf die Strecke. Irgendwie schien das Pech an mir zu kleben, nach ein paar Runden, kein Oeldruck. Langsam kam ich wieder an die Box zurück und in der Garage wurde der Grund gefunden, die Trockensumpf-Oelpumpe war blockiert. Sie wurde ausgebaut, zerlegt und das beschädigte Zahnrad gefunden. Es wurde entfernt, Ersatz war nicht vorhanden. Also hat man eines, der 3 Absaugsegmente, stillgelegt und alles wieder zusammengebaut. Somit waren wir wieder im Rennen und konnten uns mit einem fast perfekten Auto auf den 47. Rang verbessern. Trotz meines buchstäblichen Pechs durfte ich die Corvette über den Zielstrich fahren.
Unsere Corvette war natürlich
perfekt für dieses Regenrennen. Keine Scheibenwischer und keine Lüftung, somit
konnte in diesem Sektor wenigstens nichts kaputtgehen. RainX war die Lösung.
Pneuverschleiss war ein Fremdwort. Für die 193 Runden haben wir nur je einen
Satz Dunlop Trocken- und Regenreifen gebraucht.
Es war mir eine Ehre den einzig
verbleibenden Rohrrahmen GT im letzten Rolex 24 zu fahren. Nächstes Jahr
wird kein Platz mehr für diese USA typischen Rennautos sein!?! Ich kann Grand Am nicht verstehen, dass
dieses einzigartige Rennen zu einem Porsche Cup Event mit 17 teilnehmenden
Daytona Prototypen verkommen ist. Kein Zweifel, die DP's sind sicher eine sehr gute
Sache, nur sollten sie schneller sein oder werden. Durch die langsamen DP's
wurden alle anderen Klassen langsamer "gemacht". Das Resultat ist dürftig.
Daytona war früher bekannt durch Vielfalt, Topteams, sowie alle Arten von
Amateurteams; eine Freude für Teilnehmer und Zuschauer.
Vielen, vielen Dank an unsere Crew, ich habe selten soviel Einsatz und Willen gesehen ein Rennen um "jeden" Preis fertig zu fahren. Kein Problem war gross genug um diese Menschen zu entmutigen. Hut ab! Ich habe mich lange vorher gefreut, diese Leute, meine Freunde, wieder zu treffen und freue mich jetzt schon aufs nächste Zusammentreffen.
Informationen zum Xtreme Racing Group Team:
Drivers:
Anthony Puleo von St. Augustine, Florida (16 Daytona Teilnahmen)


Mark "Squeak" Kennedy von Daytona Beach, Florida (15 Daytona
Teilnahmen)
Joe Evans von Ponce Inlet, Florida (Rolex Rookie)
Robert Dubler von Waltenschwil, Schweiz (Daytona Teilnahmen 2001, 2002 und 2003)
Crew Chief: Kevin Petersen
Crew Manager: Gwen Petersen
Die Corvette ist auf einem 2002 Chassis von Tommy Riggins aufgebaut. Das Auto wurde von Anthony Puleo in St. Augustine vorbereitet und den neuen GT Bestimmungen angepasst.
Daten der Corvette: Gewicht mindestens 1259kg (2775 lbs.), dabei dürfen nicht mehr als 51% des Gewichtes auf der Hinterachse sein. Minimale Höhe 112cm und mindestens 55mm Bodenfreiheit. Der 6.3 Liter (382") Chevrolet Motor leistet mit einem Holley 4150 HP Series 390cfm Vergaser, bei einer Verdichtung von 10.5:1 ungefähr nur noch 450 PS und dafür entwickelt er unheimlich viel Drehmoment. Die maximale Drehzahl wurde neu auf 6500 U/min heruntergesetzt. Diese Kraft wird über eine 3-Scheiben 7 1/4" AP-Kupplung, dann einem TexRacing 101 4-Gang Getriebe, es sind keine sequentiellen Getriebe erlaubt, auf die Ford 9" Detroit Locker Hinterachse übertragen. Die 18" Felgen, maximal 16" breit werden dieses Jahr mit Dunlop Reifen bestückt. Die Bremsen sind von AP, 14" Stahl-Bremsscheiben mit 4 Kolben Bremszangen vorn. Die Bremskraftverteilung ist vom Fahrer regulierbar. Es sind keine elektronische Fahrhilfe, wie ABS oder ASR, erlaubt. Auch dürfen die Stabilisatoren nicht mehr vom Fahrer einstellbar sein. Der Benzintank wurde auch verkleinert, es sind nur noch 17 Gallonen (65 Liter) erlaubt, dadurch werden die Boxenstops noch wichtiger.
We're back home in Switzerland where the weather is sooo nice.
They said, it was never better from the day we left!?!
About the race: 20 hours of rain in a 24 hour race in sunny Florida!?!?!
There were no lucky stars for the Xtreme Racing Group. Now the troubles by the
number:
1- with the 390 carburator, the tiny fuel cell, the unlimited funds, the future of the class (no tubeframed cars in 2005); Tony had to make some
compromises. But after 2 hours the carb went sour, the crew replaced it with
last year's. I had the pleasure to try the improved version, it worked excellent for
a few laps, than the engine started to overheat. The crew suspected that the
lower radiator hose was the cause. Tony got a better one in town and the crew put it on. The
car ran perfect again, for a very short period.
2- after a little time the engine again started to overheat. Back to the
garage again. After intensive looking, they found a small crack in the left
head, took the head off, tried to weld it, did not work
. They started looking for
a suitable head, it was dark outside. Finally a guy from that beautiful Specter Corvette
knew
somebody who might have what we needed. He gave our team the keys to somebodies
garage. They found a fitting head and put it on our engine. We ready to race
again, it was still raining. First Tony, than Squeak for a few laps and than Joe
Evans who raced for almost 3 hours behind the safety car. Finally it is my turn.
3- Lady Luck hits me again, after a few laps, no oil
pressure, I idled back to our favorite place, the garage. The drysump oilpump is
blocked. This crazy crew will not give up, they took the pump apart. A small
metal piece had blocked one pair of the scavenge gears. No spare parts. They
"rebuilded" the pump by blocking one scavenge stage. Hey, it worked!!!
We're back in the race again. I did not want to push my luck, so I stayed away
from the car. Tony, Squeak and Joe improved our position to the 47th place
overall. Kevin wanted me to finish the race. I had to jump over my unlucky
shadow. Strange, as soon as I was ready to get in the car, something new, it
started to
rain. I got in anyway and drove over the finish line to get the hard earned checkered flag. A tiny teardrop got
loose somehow. Thanks to the fantastic crew, they made it possible.
It was an honor to drive the sole real tubeframed GT car for the
last time at a Rolex 24. In 2005 the tubeframed GT cars will be history. It is
hard for me to understand that "most american" cars cannot compete at
2005 Rolex 24. Does GrandAm really want a Porsche Cup Event with 20 of their
beloved DPs? The Daytona 24 hour race was a unique event with a lot of different
cars and teams. The DPs are an incredible success, just make them a little
faster and add the former AGT and GTS cars. Bring back the color.
Pictures from the drivers meeting till after the race:
GrandAm Video von Chicane & Horseshoe
Picturecredit for drivers meeting and horseshoe: Mark Windecker on his website are a lot of excellent pictures from the 2004 Rolex and other races.
Bericht im VETTING
Magazin 1/2004

Weitere Informationen, Reglemente, Zeitplan, neuste Startliste etc. sind unter www.grand-am.com jederzeit abrufbar.